Umfrageergebnis anzeigen: Für welche Geschichten gibst du einen Punkt?

Teilnehmer
17. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • #1

    2 11,76%
  • #2

    2 11,76%
  • #3

    3 17,65%
  • #4

    5 29,41%
  • #5

    3 17,65%
  • #6

    8 47,06%
  • #7

    7 41,18%
  • #7

    6 35,29%
Multiple-Choice-Umfrage.
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Abstimmung: Bildergeschichten lang / herausfordernd

  1. #1
    Community Manager Avatar von Ellemir
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    Abstimmung: Bildergeschichten lang / herausfordernd

    Liebe Miramagianer,

    in den nachfolgenden Postings dieses Threads könnt ihr die Geschichten lesen, die in der Kategorie lang / herausfordernd zur Abstimmung stehen.

    Hinweis: An allen Stellen, in denen im Original ein Spielername zu lesen ist, wurde dieser neutral ersetzt.


    Bitte lest sie erst alle und gebt anschließend eure Stimme(n) ab:
    es ist nicht möglich, die eigene Stimmabgabe im Nachhinein noch zu ändern.

    Tipp: notiert euch die Nummern eurer Lieblingsgeschichten!

    => Ihr dürft für mehrere Geschichten stimmen.
    => Einige Teilnehmer haben Fortsetzungsgeschichten zu den verschiedenen Serien erstellt, diese findet ihr im Thread in der richtigen Reihenfolge direkt hintereinander - natürlich dürft ihr sowohl für alle Teile einer solchen Serie abstimmen oder auch nur diejenigen, die euch am besten gefallen.

    => Die Abstimmung endet am Donnerstag, 08.08.2019, 12:46 Uhr.

    Viel Spaß beim Lesen!
    Ellemir
    Geändert von Ellemir (06.08.19 um 13:07 Uhr)

  2. #2
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    Geschichte #1

    Von byblos:

    Trixi war auf dem Weg zu ihrer Geburtstagsparty. Heute im Schein des Mondes wollte sie sich mit ihrem Familienclan treffen. Ihr findet eine Gebutstagsparty im Mondschein sei ungewöhnlich? Nein, für Trixi nicht. Trixi war eine Hexe und heute war ihr 8. Geburtstag. Der 8. Geburtstag war ein sehr wichtiges Ereignis in ihrem so jungen Leben. Schon zuvor musste sie mit ihrem Hexenclan lange Gespräche führen, zeigen was sie bisher erlernt hatte. Und siehe da, sie konnte ihren Lohn ernten, sie hatte die Prüfung geschafft. Sogar einen Wolpertinger konnte sie in ihrer Kristallkugel erscheinen lassen. Kristalle erzeugen konnte sie schon gut ein Jahr davor, das war nicht so schwer meinte Trixi. Während andere in ihrem Alter Kristalle erschufen die man nur mit einer Lupe sehen konnte, schaffte Trixi es riesengroße Kristalle zu erzeugen. So groß, als würde darauf eine ganze Welt Platz finden. Den größten dieser Kristalle steckte Trixi in ihren Sack und verkaufte ihn für sehr viel Gold, mehr als sie jemals in ihrem kurzen Leben besaß. Damit kaufte sie sich einen nagelneuen Hexenhut, Stiefel und einen Vorrat an Mana. So viel, dass sie auf ihrer heutigen Geburtstagsparty Blitze schleudern oder ihren schon so lange gezüchteten Sprenkelgurken endlich den lang ersehnten Wachstumsschub verpassen könnte. Trixi war sich nicht sicher, sie überlegt noch was besser wäre, der schnelle Spaß oder die Vernunft? Hmmm, Trixi hätte da auch noch einen ganz besonderen Wunsch, doch wäre das zu viel? Unschlüssig überlegte Trixi hin und her was besser für sie sei. Entscheiden konnte sie das nun nicht mehr, sie musste auf ihr Fest! Der Clan wartete doch nur auf sie! Es war doch ihr da, überlegen konnte sie später noch immer. Daher rückte sie ihren Hut ein letztes Mal zurecht, schwang sich auf ihr Einhorn Hubsi und auf ging es!
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:21 Uhr)

  3. #3
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    Geschichte #2

    Von dentdent:

    Vor der Tür des Hauses von Ettorio stand eine Gießkanne. Soweit nichts ungewöhnliches, denn die Gießkanne steht da immer, nur heute war etwas anders. Für Außenstehende sah es so aus, als wäre die Gießkanne eigentlich eine Torte, äh... nein... Moment... Da entsteht gerade ein Wirbel... Ja, also das ist jetzt unerwartet, aber ich kann bestätigen, die die Gießkanne ist ein Pantoffel. "Verdammt", fluchte Ettorio. Die Tortenform hielt nur einen Moment, dabei sollte die für Miro sein. Ettorio hatte noch nicht den richtigen Schlüssel gefunden, denn er wollte Miro so viel Torte, ja, kistenweise Torte überreichen, dass ihm (also Miro) noch einem Jahr später schlecht davon wäre. Auf der Akademie, die er seit kurzem erfolgreich abgeschlossen hatte und somit ein offizieller Magier war, hatte er sich zuerst an Morgentau gewagt, dann an Toffelchen, was leider darin endete, dass er beides in der Mülltonne entsorgen musste, die mittlerweile schon überquoll.
    Erschöpft und frustriert setzte sich Ettorio auf die Treppe vor seiner Drachenhütte. Das Drachen-Ei ruhte da noch ganz entspannt im Nest. Nach einer Weile kam sein Wolpertinger mit einem Kamm im Maul zu ihm getrottet und legte sich vor seine Füße. Gedankenverloren bürstete Ettorio ihm das Fell. "Ach, mein treuer Freund, du hast recht. Von Abwarten und Tee trinken wurde noch nie ein Problem gelöst." Der Wolpertinger bestätigte es und spuckte einen Rubin als Zeichen seiner Zustimmung aus, der gegen einen Baum prallte und zu ihm zurückrollte. Ettorio lächelte. Es war schon ein seltsames Band, was die die beiden verband. Und so ein Band der Liebe durfte man nie schleifen lassen. Plötzlich rückten die Köpfe der beiden hoch. Eine Explosion schreckte sie auf. Und dann rochen sie Feuer.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:22 Uhr)

  4. #4
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    Geschichte #3

    Von dentdent:

    Mit einem Löffel in der Hand kam Ettorio's Nachbarin Rose heraus. "Entschuldigung", sagte sie durch dick, dunkle Nebelschwaden in Ettorio’s Richtung, "mein Kochtopf ist übergekocht. Ich hatte gerade zur Fischsuppe ein paar frische Keimlinge zugegeben und den Deckel aufgesetzt... Das sollte eigentlich eine leckere Glasur für Miro’s Torte werden..." Ettorio nickte, früher war ihm das auch passiert. Er experimentierte damals an Elixieren mit rosa Blüten. Aber das war noch vor seiner Urkunde, die als Nachricht in seinem Postfach landete.
    "FEE!", rief Rose unvermutet aus. "ACHTUNG!", aber da war es schon geschehen. Ehe man auch nur "Hoppeldidam, hoppeldidum" sagen konnte, prallte die Fee bereits gegen den verwachsenen Brunnen, der wie hingezaubert dastand und den das Dorf als Geschenk für eine gewonnene Auszeichnung erhalten hatte.
    "Wo bin ich?", fragte die Fee verwirrt. Rose und Ettorio, die durch den immer dünner werdenden Nebel zur Fee geeilt waren, halfen ihr auf. "Sag mal, Fee. Ist irgendwas mit dir?", fragte Rose als sie die ständig blinzelnde Augen bemerkte. "Nein, wieso?", fragte sie. "Komm erstmal ins Haus.", schlug Ettorio vor, der sich einerseits freute, zwei Damen um sich zu haben, aber auch ein wenig panisch, denn als Junggeselle hatte er so gut wie nie aufgeräumt, was Rose zwar schon geahnt hatte (und Ettorio hatte auch noch nicht den ersten Schritt gewagt), sich aber weit weniger schlimm vorgestellt hatte als es in Wirklichkeit war. "Entschuldigt die Unordnung", sagte er achselzuckend und leicht beschämt, während sie die Fee auf das klassische Sofa mit den zwei Sitzen legten. "Welche Unordnung?", fragte die Fee, während Rose sie mit großen Augen anstierte.
    "Sag mal, was ist das... äh... dort." Rose deutete auf das Banner der Luftverbundenheit, auf denen Wolken abgebildet sind. Die Fee schwieg. "Und das da?", fragte Rose nach einer Weile weiter und deutete auf den Sack mit Saatgut, der näher stand. "Äh, weiß nicht. Eine Kugel?", antwortete die Fee verlegen. "Zumindest weiß sie, dass sie dem ausweichen muss.", flüsterte Ettorio und erntete einen Blick von der Seite, der Rose's Unbill über seine Aussage mehr als deutlich ausdrückte. "Und dort?", fragte Rose weiter und hielt das aktuelle Exemplar von Rolling Stone vor ihre Nase. "Ja, das ist eine Zeitschrift über Musik.", erkannte die Fee sogleich. Und da dämmerte es den beiden Helfern und Rose beschloss, dass die Fee alle vier Stunden bei ihr oder Ettorio vorbeikommen müsse, damit sie ihr den nötigen Durchblick verschaffen.
    Tja, so kam es, dass die Fee seitdem mit einer Brille unterwegs ist. Und wenn mal nicht, seid so gut und verpasst ihr eine Sichtverstärkung - zur Sicherheit von uns allen.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:22 Uhr)

  5. #5
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    Geschichte #4

    Von dentdent:

    Nun war er da, der heiße, langersehnte Tag. Alle Leute hatten ihre Geburtstagstüten gefüllt, der Mond hatte um 8 seinen Dienst beendet und mit der Sonne ein kurzes Pläuschchen gehalten, ehe die letzte Sichel des Mondes verschwand. Alles war bereit. Auf einer imaginären Checkliste wurde eine Sache nach der anderen abgehakt und auch Ettorio's Wolpertinger war aufgeregt, so dass er zur Ablenkung in die Kristallkugel blickte, wo ein Komiker namens "Kristall" gerade seine besten Parodien zum... äh... Besten gab. Ja, alle waren schon auf den Beinen und voller Freude. Alle? Nun, wenn man es genau unter die Lupe nimmt, stimmt das nicht ganz, denn in der Welt Zapfenbusch liegt ein bestimmter jemand noch in seinem Bettchen und träumt davon, wie er einen Sack voller Gold zaubert. Seitdem er offizieller Zauberer war, so richtig mit Zauberhut und Zauberschuhen, träumte er, was er alles machen würde. Wenn er über genug Mana verfügte, würde er beim Mana-Händler dieses in Gold eintauschen oder Zauber wirken und würde dann ganz schnell noch mächtiger werden und könnte dann Miro zum Geburtstag so viel Torte zaubern, dass ihm in einem Jahr noch schlecht davon wäre... Miro? Schweißgebadet wachte Ettorio auf. Jetzt hätte er doch beinahe diesen besonderen Tag, den ganz Miramagia feiert verschlafen. Zumindest beinahe.
    Er sprang aus dem Bett und zauberte sich sauber, denn das geht schneller als sich zu waschen, dann zauberte er sich saubere Klamotten und ein Frühstück. Seit dem letzten Mal hat er viel an Erfahrungen (bzw. "Level Up‘s") gewonnen.
    Auch seinem Wolpertinger zauberte er sein Ei. Eigentlich bekam er ein natürliches, ungezaubertes Ei, denn für Tiere sind verzauberte Gegenstände ungeeignet, da schnell etwas schief gehen kann, auch bei einem kleinen Wolpertinger. Und - Obacht! - blitzschnell arten solche Nebenwirkungen sich weiter aus. Ja, mit Magie ist eben nicht zu spaßen und kann genauso schnell nach hinten losgehen. Normalerweise aber geht es in der Regel gut.
    Doch Ettorio war in Eile, er wollte doch die Geburtstagsparty dieses Mal um keinen Preis verpassen und gab daher weniger Acht, sondern füllte flugs seine ausgehöhlten Sprenkelgurken mit seinem frischen Manatrank und dann... stand plötzlich ein Einhorn auf seinem Tisch! Ein Einhorn erkennt man - wie es der Name vermuten lässt - an dem einen Horn, dieses hier hatte aber noch zwei Geweihe, eines links und rechts vom Horn! Tja, sowas passiert, wenn man unachtsam ist.
    Doch nach einem ersten Schreck, der sowohl dem Wolpertinger als auch Ettorio widerfahren war, machte eben letztgenannter das beste aus der Situation und reitete ungelenk auf seinem torkelnden Wolpertinger-Einhorn zu Miro’s Geburtstagsparty.
    Ob die beiden es noch rechtzeitig schafften und was Ettorio ihm nun schenkte... das erfahren wir hoffentlich ein anderes Mal.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:22 Uhr)

  6. #6
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    Geschichte #5

    Von Gustus:

    Krachend flog die Tür auf. Von draußen kam die Gießkanne mit einem lauten Scheppern in die Küche geflogen und wäre beinahe auf der Torte gelandet. Vor dem Haus blitzte ein Portalwirbel. Emma schoss aus ihrem Sessel hoch und fuhr in ihre Pantoffeln. Ein solches Durcheinander konnte nur bedeuten, dass Miro vom Drachenrennen zurück war und der Portalmeister mal wieder die Schlüssel verwechselt hatte. Das Chaos im Hof übertraf ihre kühnsten Vorstellungen. Verstreut zwischen mehreren Kisten saß Miro mitten in einem Beet voller Morgentaue. Über seine Nase krabbelte eine Raupe. Der Mülleimer hatte seinen Abfall über der Treppe ausgeleert, an der Hauswand klebte ein Ei und die rotgoldene Flauschblume auf dem Fensterbrett sah aus, als hätte man ihr mit einem riesigen Kamm eine neue Frisur verpasst. „Aha,“ sagte Emma nur. Sie pflückte den völlig zerzausten Miro aus dem Morgentaubeet, dann winkte sie ihren Feen, um Ordnung zu schaffen. Schon kurze Zeit später saß sie zusammen mit Miro bei einer großen Tasse Kaffee und einem Stück Torte am Tisch. Die Feen hatten die Preise des Rennens ins Haus geschafft. Ein funkelnder Rubin, ein kleiner Baum mit einer blauen Schleife und ein merkwürdiges Pulver, das knisterte und kleine Funken gab, wenn man es ins Feuer warf. Miro war stolz. Emma tätschelte ihn vorsichtig. Die Bruchlandung war schon fast vergessen.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:22 Uhr)

  7. #7
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    Geschichte #6

    Von Gustus:

    Mirella stand leise vor sich hin murmelnd in der Küche. „Zwei Löffel gehackte Sandrosen“, trällerte sie und ließ die notwendige Menge in ihren Kessel fallen, „die Schuppen eines Luftfischs, die Stengel einer Herzblattpflanze, der Rauch einer ausgeblasenen Kerze auf einem Tortenstück, eine Geschenkbaumblüte…“, sie hielt einen Moment inne und dachte nach. Das Rezept war äußerst kompliziert. Sie fuhr langsam mit dem Finger über das Pergament, ob sie auch ja nichts vergessen hatte. Erst heute morgen war es angekommen. In einem Umschlag mit einer aufgemalten Fee und daneben ein Ausrufezeichen. Das bedeutete: „besonders dringend“ und „bevorzugte Beförderung“. Der Hasenengel war ganz außer Atem gewesen, als er ihn gebracht hatte und um ein Haar wäre er im Brunnen gelandet, wenn Mirella nicht schnell ihren Zauberstab gezogen und den Eilboten im Eimer aufgefangen hätte. Auf diesen Brief hatte sie schon ungeduldig gewartet. Als Dankeschön hatte sie dem Hasenengel ein kleines Geschenk mitgegeben. Was das kleine Fellknäuel so alles leistete war eindrucksvoll. Erst vor kurzem hatte er eine Auszeichnung für besonders schnelle Lieferungen bekommen. Für gewöhnlich erkannte man ihn nur an den Staubwolken, die er beim Starten und Landen hinter sich her zog.
    „Und noch eine Prise Miramitsu-Saatgut“, sang sie. Jetzt musste sie nur noch warten. Neugierig beugte sie sich über den Kessel. Sofort beschlugen die Gläser ihrer Lesebrille. Mirella schnupperte vorsichtig an den Dampfschwaden. Das würde ein Festessen werden.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:22 Uhr)

  8. #8
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    Geschichte #7

    Von Gustus:

    Mit einem lauten Plopp öffnete sich die Wundertüte und verteilte ihren Inhalt über den gesamten Tisch. Am samtblauen Himmel stand der Mond wie ein angebissener Keks. Seit acht Tagen hatte niemand mehr im Dorf mehr von etwas anderem gesprochen als vom Erntefest. Nun hingen die Sicheln blank poliert an einer langen Schnur aufgereiht rings um den Dorfbaum. Der Dorfälteste ging noch einmal die Gästeliste durch. Alle Namen darauf waren abgehakt. Niemand fehlte. Ganz oben am Tisch saß Mirella, die ihren zufrieden vor sich hin summenden Wolpertinger kraulte, gleich daneben die Wahrsagerin, die ihren Blick nicht von der Kristallkugel lassen konnte. Ihnen gegenüber saß Emma, die ihrem alten Freund Mox gerade ein besonders schönes Exemplar ihrer neuen Kristallfarne zeigte. Mox musterte ihn besonders gründlich mit einer starken Lupe, um jedes Detail zu erkennen. Einen Platz weiter saß der Tandler, der schon jede Gegend der Welt bereist hatte. Unter seinem Stuhl lag ein voller Sack mit seinen letzten Einnahmen. Manchmal, wenn er mit den Füßen dagegen stieß, konnte man die Goldstücke darin klimpern hören. Ihm gegenüber saß Nikodemus, mit seinem neuen Magierhut, ein Geschenk des Tandlers von einer seiner weiten Reisen. Schließlich kam auch noch Eusebius, der sich zu diesem Fest ein sehr absonderliches Paar hochhackiger Schuhe angezogen hatte. Nikodemus hatte sich ein Grinsen darüber nicht verkneifen können…
    Die Gespräche verstummten. Der Dorfälteste hob die Arme und schickte eine gewaltige Ladung Mana nach oben in den Nachthimmel. Unter hellem Blitzen formte sich dort das Gemüse des Jahres: Die Sprenkelgurke. Ein leuchtend blaues Einhorn galoppierte darauf zu und spießte sie mit seinem Horn auf. Die Gurke zerplatzte und füllte die bis dahin noch leeren Teller mit einem leckeren Salat. Mit großem Appetit machten sich die Gäste darüber her und sogar der Wolpertinger bekam etwas ab.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:23 Uhr)

  9. #9
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    Geschichte #8

    Von Nolin:

    :-)))
    Der Dorfschulze musste zum Augenarzt und auf einer Bildertafel Gegenstände benennen.
    Darauf erkannte er:
    Einen Löffel,
    eine Rose,
    einen Hexenkessel,
    einen Fisch,
    eine Pflanze,
    ein Stück Kuchen,
    eine rosa Blüte,
    eine Schriftrolle,
    einen Brief,
    eine Elfe,
    ein Ausrufungszeichen,
    einen Hasenengel,
    einen Brunnen,
    einen Zauberstab,
    ein Geschenk,
    einen Orden,
    zwei Wolken,
    einen Sack mit Getreide,
    grüne Noten,
    und eine Brille!

    Die setzte er auf seine Nase und war glücklich alles richtig erkannt zu haben.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:23 Uhr)

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