Umfrageergebnis anzeigen: Für welche Geschichten gibst du einen Punkt?

Teilnehmer
12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • #1

    0 0%
  • #2

    2 16,67%
  • #3

    2 16,67%
  • #4

    2 16,67%
  • #5

    2 16,67%
  • #6

    2 16,67%
  • #7

    1 8,33%
  • #8

    4 33,33%
  • #9

    0 0%
  • #10

    1 8,33%
  • #11

    1 8,33%
  • #12

    1 8,33%
  • #13

    1 8,33%
  • #14

    1 8,33%
  • #15

    1 8,33%
  • #16

    1 8,33%
  • #17

    2 16,67%
  • #18

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  • #19

    1 8,33%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 11 bis 20 von 20

Thema: Abstimmung: Bildergeschichten kurz / einfach

  1. #11
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    Geschichte #10

    Von dentdent:

    Es war noch dunkel, als der Druide Ettorio schweißgebadet aufwachte und ihm siedend heiss einfiel, dass ihm für das jährliche Fest eine wichtige - vielleicht sogar die wichtigste - Zutat fehlte.
    Sogleich schnappte er sich seine magische Sichel, die in der Welt der Pflanzen für ein negatives Symbol steht, denn die Druiden holen immer die Pflanzen, die kurz vor dem Ende - dem Tod - stehen. Und gerade die Sprenkelgurken haben es Ettorio angetan, denn ausgehöhlt trägt er sie an seinem Gürtel - manchmal mit einer Extraportion Mana als Inhalt.
    Doch nun aber stürmte er die Treppe hinunter und kam abrupt ins Stolpern, fiel auf den Boden, wo er sich seinen Kopf stieß, schlagartig leerten sich seine Lungen und er zog sich eine Rippenprellung zu. Ein unschönes Wort lag auf seinen Lippen als er sich umdrehte und seinen Wolpertinger sah, der soeben vor Schreck einen Rubin ausspuckte, der an ihm vorbeiflog. Die Wand stoppte den Flug abrupt und so landete der Edelstein zuerst auf Ettorio's Kopf und dann auf den Boden. Eigentlich ein Tag, um im Bett zu bleiben.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:17 Uhr)

  2. #12
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    Geschichte #11

    Von dentdent:

    Draußen war es noch dunkel, als der Druide Ettorio über seinen Wolpertinger stolperte und zu Boden fiel. Dabei entdeckte er die Hinterlassenschaft vom seinem Wolpertinger und kramte er sogleich nach einem Sack, stülpte ihn um und sammelte das Legat auf. Er wusste, man musste mit dem Wolpertinger gleich schimpfen, damit er den Zusammenhang begreift, aber als er dessen engelsgleichen Anblick sah, besänftigte es ihn umgehend. Er seufzte.
    "Komm, Miro hat heute Geburtstag, da wollen wir ihm eine Freude bereiten. Und ich muss noch etwas dafür vorbereiten." Er griff mit der freien Hand nach seinem Schuh und zog ihn hinkende auf dem Weg in die Küche an. Dort stellte er den Sack ab und machte er sich ein Frühstück. Er warf seinem Begleiter ein Ei zur Stärkung zu. Den fragenden Gesichtsausdruck des Wolpertinger's entging dem Druiden. Und der Gesichtsausdruck fragte: Was will er denn für Miro vorbereiten wollen?
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:18 Uhr)

  3. #13
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    Geschichte #12

    Von dentdent:

    Der Druide Ettorio war in der spärlich beleuchteten Küche und frühstückte wie fast jeden Morgen. Nur diesmal früher als sonst. Ebenfalls stand in der Küche ein Sack mit Saatgut. Den brauchte er für Miro's Geburtstag, denn der Druide hatte sich dafür etwas ganz Besonderes einfallen lassen und dazu brauchte er halt sein ganz spezielles Saatgut - und eine Schleife. Die hatte er schon die Tage vorbereitet (an seinen Pantoffeln hatte er geübt, geübt und noch mehr geübt, wie man diese bindet, denn für ihn stellte das ein unglaublich schwieriges Unterfangen dar, zumindest deutlich schwieriger als er jemals geglaubt hatte). Aber zuerst musste er sich mit dem Saatgut nach draußen bringen.
    Hinter seinem Haus stellte er den Sack ab und holte seine Gießkanne, in der magische Kristalle schwammen, um das Wasser elektromagnetisch aufzuladen - und der Geburtstag war ja schon nahe.
    Ob er es schafft, die Überraschung rechtzeitig fertig zu kriegen?
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:18 Uhr)

  4. #14
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    Geschichte #13

    Von dentdent:

    An seinem Feld stand der Druide Ettorio und blickte mit erstauntem Gesicht in den Sack, welcher sein spezielles Saatgut enthalten sollte. Doch das, was er sah, war dem Saatgut sowas von unähnlich, dass er es sofort vorsichtig in der Mülltonne entsorgte. Eigentlich sollte es ein Geschenk für Miro zu seinem Geburtstag werden, aber das, was sein Sack enthielt... nein, sein Unrat war das unpassendste Geschenk, was er ihm nur machen konnte.
    Sein Wolpertinger war ihm indes nach draußen gefolgt und erleichtere sich in aller Stille am Baum - und nur der sichelförmige Mond war Zeuge als es plötzlich ein lauter Knall den friedlichen Morgen störte. Was war das?
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:18 Uhr)

  5. #15
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    Geschichte #14

    Von dentdent:

    "Verdammt!", fluchte der Druide Ettorio, als der friedvolle Morgen durch ein ohrenbetäubendes Geräusch unterbrochen wurde. Dabei war er doch nur eben schnell zur Mülltonne unterwegs gewesen und nun stellte er fest, dass seine Haustür zugefallen ist. Natürlich wollte er nur eben mal kurz raus - und hatte den Schlüssel im Haus gelassen. Oder vergessen. Er fluchte noch ein-, zweimal, sank an der Wand gelehnt auf den Boden und ließ den Kopf hängen. Hätte er doch nur auf seine Mutter gehört und wäre Zauberer geworden, dann hätte er mit Hex-hex, Simsalabim, Hokuspokus Fidibus oder Ali Baba (oder wie der andere Spruch noch hieß) mir nichts dir nichts etwas gezaubert. Eine Torte. Am besten gleich Kistenweise. So viele, dass Miro noch ein Jahr später davon schlecht gewesen wäre. Erste Tränen rannen über seine Wangen, während der Mond sich und diesen Tag in seine mit Wolken bestickte Decke hüllte. Wie wohl Ettorio wieder in sein Haus kam?
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

  6. #16
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    Geschichte #15

    Von Gustus:

    Eirik kramte seine Sichel hinter dem verstaubten Globus hervor. Die Sprenkelgurken waren endlich reif geworden und bereit für die Ernte. Er konnte es kaum erwarten, sich daraus einen leckeren Gurkensalat zu machen. Leider war er nicht nur sehr hungrig, sondern auch ungeduldig und schusselig. So kam es, dass er auf der Treppe stolperte und der Länge nach in den Matsch fiel. Doch dabei stieß er mit der Nase gegen etwas sehr Hartes und Kaltes…
    Direkt vor ihm im Matsch funkelte ein riesengroßer Rubin.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

  7. #17
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    Geschichte #16

    Von Gustus:

    Schwer lag der Sack in den Pfoten des kleinen Hasenengels. Doch sein anstrengender Flug würde sich lohnen. Miro musste dringend zu Mirella gebracht werden. Nach seinem letzten Rennen war er derart angeschlagen, dass sie ihn erst wieder zusammenflicken musste. Sie erwartete die beiden bereits. Auf ihren hochhackigen Stöckelschuhen kam sie aus dem Haus gestelzt.
    „Hallo ihr beiden“, sagte sie. Der Hasenengel lies ihr den Sack mit Miro direkt vor die Füße plumpsen, dann schimpfte er los: „Seit dieser Miro aus seinem Ei geschlüpft ist, hat man nur Umstände mit ihm!“ Mirella kicherte. Dann sammelte sie zuerst Miro und dann den Hasenengel ein, klemmte sie sich unter beide Arme und verschwand in ihrer Kräuterküche. Die beiden würden sehr bald wieder hergestellt sein.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

  8. #18
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    Geschichte #17

    Von Gustus:

    Dieser Tag war ein ganz besonderer. Emma holte das wertvolle Saatgut, das nur zu einer bestimmten Zeit im Jahr gepflanzt werden durfte. Sie zog die blaue Schleife ihrer Schürze fester an, dann hüpfte sie in ihre Pantoffeln und wuselte auffallend schnell für ihr Alter hinaus in den Garten. Im Vorbeilaufen schnappte sie sich die volle Gießkanne, die neben dem Brunnen stand und kam endlich an der richtigen Stelle in ihrem Garten an. Dort begann sie mit der Arbeit. In Gedanken sah sie schon vor sich die größten Kristallfarne wachsen, die ihre Freundinnen je gesehen hatten.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

  9. #19
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    Geschichte #18

    Von Gustus:

    Scheppernd und Krachend polterte die Mülltonne durch das Labor. „Diese verflixte Eule!“, schimpfte Eirik. „Das ist schon das dritte Mal diese Woche!“ Er wusste noch immer nicht, wer ihm diese gefiederte Nervensäge geschenkt hatte. Am letzten Samstag hatte er ein Paket vor seiner Tür gefunden und heraus kam eine Eule geflattert, die seither einiges an Chaos angerichtet hatte. Er fischte die völlig zerknautschte Eule aus dem Durcheinander von Papier, Reagenzgläsern und alten Schreibfedern. „Hier kannst du nicht bleiben“, sagte er zu ihr, „sonst landest du eines Tages noch aus Versehen im Kessel! Ich weiß was besseres für dich!“ Er brachte die Eule hinaus auf den Platz zum Dorfbaum. „So. Eulen gehören nun mal auf einen Baum und nicht in die Mülltonne.“ Ein leises „Schuhuh“ ließ ihn denken, dass die Eule wohl ähnlich dachte. Eirik machte sich wieder auf den Weg zurück ins Labor. Friedlich schien der zunehmende Mond über seinem Anwesen. Heute würde ihm hoffentlich nichts mehr dazwischen kommen. So dachte er, bis ihn ein lautes Knallen und Prasseln und ein orange-gelbes Blitzen hinter ihm daran erinnerte, dass die Eule wohl gerade die auf rätselhafte Weise verschwundenen Feuerwerkskörper gefunden hatte.
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

  10. #20
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    Geschichte #19

    Von Gustus:

    Knarzend drehte sich der Schlüssel in dem verrosteten Schloss. Emma brauchte heute wieder mal etwas ganz Besonderes. Sie öffnete den quietschenden Deckel und verschwand fast kopfüber in der riesigen Truhe. Aus der hintersten Ecke kramte sie einen besonderen Zauberstab. Damit würde es funktionieren. Sie kicherte leise in sich hinein. Diese Torte würde Nikodemus nicht so schnell vergessen. Hinter einem Stapel Kisten fand sie noch die entscheidende Zutat: Eine Dosis Wattewolkenabsud. Sie würde ihm schon beibringen, ihr noch einmal die Küche voll zu qualmen…
    Geändert von Ellemir (09.08.19 um 14:19 Uhr)

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