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Thema: Never ending Mira-Story

  1. #1

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    Smile Never ending Mira-Story

    Hallo Mira-Freunde,
    auf Nachfrage und den Überredungskünsten einer Userin,habe ich nun diesen Thread erstellt,
    an dem ihr euch hoffentlich erfreut.
    Angefangen hat das Ganze im Weltchat,so aus langeweile und Spass an der Freude.
    Nicht täglich aber nun doch regelmäßig,warten die Spieler auf die Fortsetzung meiner kleinen Geschichte,
    die sich immer spontan und zufällig weiter entwickelt.

    Ich wünsche euch viel Spass beim lesen und hoffe es gefällt euch genauso,wie den Lesern im Chat.


    Ps:wer Fehler entdeckt,darf sie gerne behalten und kommentarlos einstecken



    Los geht´s





    Es war einmal eine kleine liebe Zensi,die war immer fröhlich und alle liebten sie.
    Sie wuchs mit ihren Geschwistern,bei ihren Eltern im Mariwald auf, wo es immer lustig zuging.
    Die kleine Zensi wurde größer und bald war sie erwachsen und ihre Eltern schickten sie in die Welt hinaus,um andere Leute kennen zu lernen
    Die kleine liebe Zensi wanderte nun los und eines Tages kam sie an ein Gebirge,das rund um ein Tal lag.
    In vielen mühevollen Wochen überwand sie das Gebirge und fand sich in der Mirawelt wieder.
    Sie liess sich in einem kleinen beschaulichen Dorf nieder,Namen´s:"Ulenborn".
    Dort baute sie sich ein kleines Häuslein,und pflanzte Gemüse in ihrem Garten.
    Eines Tages schlenderte sie so durch die Gegend und fand ein Ei. Nanu dachte sie,was kann das nur sein?
    Sie legte es zu hause in ihren kleinen Kessel und vergaß alsbald das Ei.
    Nach sieben Wochen und sieben Stunden,sieben Minuten und sieben Sekunden,wackelte plötzlich der Kessel und was sah sie da?
    Ein kleiner Drache saß in dem Kessel.Die liebe Zensi staunte sehr und machte sich sofort daran eine Hütte für ihren Drachen zu bauen,den sie Elvis nannte.
    Sie hegte und pflegte ihn,fütterte ihn und sprach sehr viel mit dem kleinen Drachen.
    Doch als der Drache größer wurde musste sie feststellen,dass ihr über alles geliebter Drache fast flugunfähig war.Doch um in dieser seltsamen Welt umher zu kommen,musste man fliegen können.
    Also fertigte die kleine liebe Zensi unter vielen Mühen,einen bildschönen Flokati an, bestreute ihn mit selbstgeerntetem Flugpulver und düste von nun an durch ganz Miramagia
    Auf diesen Ausflügen lernte sie auch ein paar seltsame Wesen kennen...ein paar der seltsamsten,waren ein Wesen Namen´s cama und das Andere rief man isi57

    Doch bei näherem hinsehen,waren diese zwei auch sehr seltsam...das eine schwang ständig mit einem seltsamen Holz herum und wedelte immer wieder mit einem dicken Buch.
    Das andere war durch dubiose Geschäfte in der Reisebranche und anderer Vergehen bei der gesamten Mira-anwaltschaft bekannt.
    Dennoch war sie immer fröhlich und sehr nett und zuvorkommend,
    gegenüber den Mirabewohnern.
    Fröhlich flog sie auf ihrem Flokati-deluxe durch die, ihr noch fremde Welt und entdeckte jeden Tag Neues




    Fortsetzung folgt
    Geändert von zensione (12.08.14 um 00:14 Uhr)

  2. #2

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    Eines Tages flog sie mit ihrem Fluggerät so hoch,dass sie fast an die Sonne stiess.Auch war ihr entsetzlich heiss.Da entdeckte sie weit unter sich eine wunderschöne Flauschewolke.
    Schnell setzte sie zur Landung an,machte ihren Flokati an der Wolke fest und ging auf der Wolke umher.Es war wirklich die flauschigste,plüschigste,fluffigste Wolke,die sie je in ihrem Leben sah.
    Als sie so umher ging,dachte sie,dass es schön wäre auf dieser Wolke zu leben.Sie setzte sich in eine Ecke und grübelte,wie sie all ihre Sachen,nebst ihres kleinen Drachen hier nach oben bekommen könnte.
    Wie sie so da saß und grübelte überkam sie eine große Müdigkeit und sie schlief auf der stelle ein.
    Es begleitete sie ein wunderschöner Traum.
    In ihrem Traum war sie eine kleine Fee,die in einem Wolkenschloss lebte.Sie wanderte den ganzen lieben langen Tag,in ihrem Schloss und im Wolkengarten davor umher.
    Immer war sie fröhlich und sang und tanzte.Doch eines Tages wurde die kleine Fee ganz traurig,denn sie sah,dass alles um sie herum nur aus Wolken bestand.
    Kleine Wolkeneinhörner,Wolkenfröschlein,Wolkenkätzchen .....und immer wenn sie eines der wunderschönen Wolkentiere in den Arm nehmen wollte,verpuffte das Wolkentier und die Fee umarmte sich selber.
    Als ihr dies bewusst wurde,fing sie an zu weinen,denn sie war sehr einsam.Darauf hin nahm sie ihr einziges Kleid,welches nicht aus Wölkchen bestand,zog es an und ging fort und niemand sah sie je wieder.

    Von diesem Traum wachte die kleine Zensi nun auf und war sehr verwirrt.Sie sah sich auf der Wolke und um die Wolke drumherum um,doch sie sah nicht ein Wolkeneinhorn-Kätzchen-oder Fröschlein.
    Plötzlich hinter einer kleinen Wolkenanhäufung,auf der großen Wolke sah sie etwas,dass ihre Neugier weckte.Tapfer ging sie darauf zu.
    Erst als sie ganz nah dran war,sah sie was es war und erschrak.Das war doch tatsächlich das seltsame Holz,welches diese isi57 immer umher schwang.Mutig ging sie noch näher ran und betrachtete das Holz
    Wie es so in der Wolkenecke lag,sah es gar nicht so gefährlich aus,dachte die kleine Zensi und streckte die Hand danach aus.
    Es fühlte sich tatsächlich an wie echtes Holz.Nun nahm Zensi dieses Holz in die Hand und hielt es hoch.Es war gar nicht mal so schwer,wie es aussah,oder war es hier auf der Wolke einfach nur leichter?
    Da kam ihr eine geniale Idee...sie freute sich so sehr,über den Einfall,dass sie begann auf der Wolke einen Freudentanz aufzuführen.Doch brauchte sie für diese Idee auch so einiges,was sie nun nicht
    dabei hatte.Sie legte das Holz wieder in die Ecke,so wie es vorher war,damit niemand bemerkte,das jemand da war,denn sie wusste ja nicht,wer sich hier so rum trieb.
    Sie schwang sich auf ihren Flokati und machte sich auf den Weg nach Hause.

    Fortsetzung folgt
    Geändert von zensione (11.08.14 um 23:46 Uhr)

  3. #3

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    Fortsetzung



    Die kleine Zensi flog und flog,vermeintlich in Richtung Heimat.Mehrere Stunden waren schon vergangen,doch noch war ihr Dorf nicht in Sicht.
    Verdammt nochmal,dachte sie,sollte ich mich etwa verflogen haben? Da sie aber vergessen hatte an den Flokati einen Kompass an zu bauen,wusste sie nicht,wo sie sich befand.
    Naja,dann werde ich eben da unten mal landen und sehen,wen ich treffe um nach dem Weg zu fragen.(ja kleine Hexen fragen auch mal nach dem Weg)
    Langsam umkreiste sie ein kleines Wäldchen,das in der Mitte eine Lichtung hatte.
    Sanft landete sie neben dem Wäldchen,rollte ihren Flokati zusammen und steckte ihn in ihre Zaubertasche.
    Diese Tasche hatte sie sich von Hermine zum Geburtstag schenken lassen,denn Hermine war ihre Großcousine mütterlicherseits und benötigte die Dienste der Tasche nicht mehr.
    Zensi schritt nun zum Wald,der auf den ersten Blick sehr freundlich wirkte.Hübsche Birkengrüppchen standen links und rechts am Weg und wenn der Wind durch die Blätter pustete,war es als hörte sie kleine Glöckchen läuten.Sie schaute hoch...und tatsache sah sie an den Unterseiten der Birkenblätter,kleine goldene Glöckchen hängen,die so wunderschön klangen,dass Zensi stehen blieb um ihnen zu lauschen.Fast könnte man meinen,es wäre eine Melodie.
    Wie lange Zensi da stand und den Glöckchen lauschte konnte klein Zensi nicht sagen.Doch auf einmal hörte der Wind auf und es war sehr,sehr ruhig in dem Wäldchen.
    Langsam ging sie den kleinen Weg weiter,der aus rosa Zucker zu bestehen schien.Es glitzerte zart in der Sonne und roch unbeschreiblich lecker,als würde jemand Zuckerwatte bereiten.
    Sie hockte sich hin und nahm etwas von dem rosa Sand in die Hand,roch daran und probierte schliesslich auch davon.Es war tatsächlich Zucker.Wie eigenartig dachte Zensi. So etwas hatte sie noch nie in ihrem Leben gesehen.Zwar hatte ihre Mutter ihr,die Geschichte vom Schlaraffenland vorgelesen,aber das hier war keine Geschichte.Sie war ja selber da und sah und roch den rosa Zucker-Sand.
    Ein wenig davon steckte sie sich in ihre Schürzentasche, als Beweis,für ihre Familie und Freunde,weil ihr wahrscheinlich sonst niemand glaubte.
    Ein kleines Stück weiter des Weges,sah sie kleine hübsche zart blaue Blümchen stehen.Entzückt blieb sie stehen,um diese zu betrachten.Da strömte ihr ein betörender Duft entgegen.
    Sie beugte sich zu den Blümchen und sah bei näherem betrachten,dass die Blümchen ein Gesicht zu haben schienen.
    Zensi streckte die Hand nach den Blümchen aus,um sich einige zu pflücken und plötzlich bewegten sich einige davon und flogen nach allen Seiten auseinander.
    Zuerst erschrak Zensi,sprang auf und wollte weg laufen.doch dann hielt sie inne,drehte sich wieder zu diesen kleinen blauen seltsamen Blumenwesen und fragte ganz leise,wer diese denn seien.
    Eine besonders hübsche "Fliegeblume" kam dicht an Zensi ran und flüsterte ihr zu,sie sind die kleinen Elfen dieses Wäldchen´s und beschützten alle guten Kreaturen darin.
    Zensi fragte,ob es denn auch böse Kreaturen in diesem Wäldchen gab.Ja leider,antwortete die Blumenelfe,...doch kamen diese Gott sei dank,nur selten an die Oberfläche,weil über dem Wäldchen fast immer die Sonne schien und diese bösen Kreaturen die Sonne fürchteten.
    Zensi fragte die kleine Blumenelfe auch,ob sie denn den Weg nach Ulenborn wüsste,doch da konnte ihr die Elfe nicht helfen,denn diesen Namen hatte sie noch nie gehört. Zensi fragte,ob es denn in dem Wäldchen jemanden gab,der ihr den Weg nach Ulenborn sagen könnte.
    Die kleine Elfe,deutete ihr den Weg weiter in die Mitte des Wäldchens,denn dort wohnte die uralte Grzmelda,die sehr viel wusste.Zu ihr musst du gehen und fragen,sagte die kleine Elfe zu Zensi,gab ihr noch frisch getrockneten blaue Blümchen Tee als Wegzehrung mit und verabschiedete sich.

    Fortsetzung folgt!!!!
    Geändert von zensione (17.08.14 um 22:04 Uhr)

  4. #4

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    Zensi steckte den Tee in ihre Tasche,winkte der kleinen Elfe noch einmal zu und lief weiter auf dem rosa Zucker Weg.
    Sie lief etwa eine viertel Stunde,da hörte sie eine entzückende Stimme.Doch wusste sie nicht woher diese kam und verstand auch nicht was gesagt wurde.Also lief sie weiter, bis sie an ein kleines Häuschen kam.Sie lief auf das Häuschen zu und suchte eine Tür.Als sie näher heran kam,bemerkte sie,dass dies gar kein Haus war,sondern ein Pilz,vor dem sie nun stand.
    Nun hörte Zensi auch wieder diese liebliche Stimme,die aus dem Inneren des Pilzes zu kommen schien.
    Mutig schritt Zensi um das Pilzhäuschen herum.Das Pilzdach war gerade so hoch,dass sie noch mit den Fingerspitzen heran kam.Der Fuß des Pilzes war leuchtend Grün und das Dach war ein zartes Lila und natürlich glitzerte es.Auch strömte von diesem Pilzhäuschen ein unbeschreiblich leckerer Duft aus,der Zensi an frisch gebackene Waffeln erinnerte.Und wieder war da diese liebliche Stimme.Sie sagte:

    Ein liebes Hexlein bin ich,
    sein kleines Herz gewinn ich.
    Krötenschlund und Hühnerbein,
    morgen wirst du bei mir sein.

    Zensi fand nun endlich ein kleines Fenster,durch das sie in das Pilzhäuschen schauen konnte.
    Alles darin war ziemlich klein und rosa und lila und giftgrün.
    Die Vorhänge waren dunkelrosa mit grünen Herzen und Schleifchen,über dem kleinen Bett war ein Baldachin aus lila Tüll,selbst der Besen der in der Ecke stand war quietsch-rosa.
    In dem Haus sah sie eine kleine Hexe,die dort geschäftig hin und her lief.
    Das Hexlein war sehr klein,hübsch und noch sehr jung,wie es aussah.
    Ihre Haare,die sie unter einem lustigen Hut zu bändigen versuchte,standen nach allen Seiten ab.
    Sie waren im Gegensatz zu allem Anderen hier hell Orange,was sehr lustig aussah.
    Sie trug ein bodenlanges Gewand,mit Schürze,welches natürlich auch grün,lila,rosa war.
    Zensi sah der kleinen Hexe dabei zu,wie sie um ihren rosa-lila-karierten Kessel herum lief und alle erdenklichen Zutaten hinein warf.
    Endlich entdeckte Zensi eine kleine Tür neben dem Fenster.Da die Tür genauso grün war,wie der Pilz,hatte sie diese zuvor gar nicht bemerkt.
    Zensi klopfte artig an und von drinnen rief mit lieblich zarter Stimme,die kleine Hexe „herein“.
    Beim Eintreten in das Häuschen musste Zensi sich bücken,um sich nicht den Kopf zu stoßen.
    Höflich begrüßte sie die kleine Hexe und fragte: bist du zufällig Grzmelda?
    Nein,antwortete die kleine Hexe,mein Name ist Tinkinchen,ich lebe schon sehr lange hier,aber eine Grzmelda kenne ich nicht.Doch setz dich erst einmal zu mir und sage mir woher du kommst.
    Freundlich zeigte Tinkinchen auf einen ihrer bequem aussehenden Sessel und setzte sich dabei in den anderen.
    Zensi setzte sich in den Sessel und bemerkte sofort,dass dieser viel zu klein für sie war,denn nun steckte sie fest.Nicht einmal ein kleines Stück konnte sie sich in dem Sessel bewegen.
    Doch sie liess sich nichts anmerken,denn sie wollte die kleine Hexe auf gar keinen Fall beleidigen.
    Tinkinchen setzte einen Tee auf und fragte Zensi,wo sie denn her komme und wohin sie wolle.
    Zensi erzählte ihr,dass sie auf dem Weg nach Hause war und sich nun aber verirrt hatte.Deshalb wollte sie ja auch zu Grzmelda,die ihr hoffentlich den Weg weisen könnte.Das hatten ihr ja die kleinen Elfen verraten,erzählte sie der kleinen Hexe.
    Diese reichte ihr eine Tasse sehr wohlschmeckenden Tee.Die Tasse war so winzig in Zensi´s Hand,dass sie sehr vorsichtig damit umging.Als Zensi den ersten Schluck trank,war ihr plötzlich als wäre die Tasse gar nicht mehr so klein,wie gerade eben noch.
    Und als sie den letzten Schluck getrunken hatte,war es,als wäre sie geschrumpft,denn alles in Tinkinchens Haus,kam ihr plötzlich viel größer vor,als vor der Tasse Tee.
    Tinkinchen lächelte nur weise dazu und wendete sich wieder ihrem Trank im Kessel zu.
    Neugierig trat Zensi dazu und schaute in den Kessel.Darin war eine hell-lila Flüssigkeit aus der rosa Bläschen aufstiegen.
    Die kleine Hexe warf noch ein paar Kräuter in den Kessel und murmelte wieder ihren Spruch:


    Ein liebes Hexlein bin ich,
    sein kleines Herz gewinn ich.
    Krötenschlund und Hühnerbein,
    morgen wirst du bei mir sein.

    Fortsetzung folgt

  5. #5

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    Zensi war nun doch neugierig geworden und fragte die kleine Hexe,was sie dort braute.
    Tinkinchen erzählte ihr,dass am Ende des Wäldchens ,hinter dem gelben See,am Fuße des dritten Berges, ein Zauberer lebte,in den sie unsterblich verliebt war.Doch dieser Zauberer hatte bisher noch nicht viel Notiz von Tinkinchen genommen und so versuchte sie,den Zauberer,mit Hilfe des Trankes,den sie braute,in sich verliebt zu machen.Seit 347 Jahren machte die kleine Hexe dem Zauberer nun schon schöne Augen und das war Versuch Nr. 264.
    Zensi sah die kleine Hexe an und dachte...so alt sieht Tinkinchen gar nicht aus,da kam ihr der Gedanke,dass sie wahrscheinlich gar nicht mehr in Miramagia war und darüber war sie schon ein wenig besorgt.
    Doch blieb ihr nicht viel Zeit darüber nachzudenken,denn die kleine Hexe machte den Vorschlag,dass Zensi doch über Nacht bleiben könnte,denn es wurde langsam spät und sie hatte ja noch ein Stück Weg vor sich.
    Zensi stimmte zu und Tinkinchen richtete ihr ein Nachtlager, in der Ecke hinter ihrer kleinen Küche.
    Sie aßen zusammen noch ein Butterbrot und gingen bei Sonnenuntergang schlafen.
    Nun hatte Zensi aber Angst dass die bösen Kreaturen an die Oberfläche kamen und ihnen etwas antun könnten und erzählte der kleinen Hexe von ihren Sorgen.
    Die kleine Hexe konnte,Zensi aber beruhigen,denn die Kreaturen trauen sich des Nacht´s nicht aus ihren Höhlen.
    Warum wusste sie allerdings auch nicht.
    die sie auch schon mit dem Frühstücksgeschirr klappern hörte.Als Zensi am nächsten Morgen erwachte,reckte und streckte sie sich,schaute sich um und erschrak.
    Wo war sie?Doch dann fiel es ihr wieder ein,sie war ja bei der kleinen Hexe zu Besuch,die sie auch schon mit dem Frühstücksgeschirr klappern hörte.

    Zensi stand auf und fragte,wo das Bad sei,da kicherte die kleine Hexe.Ein Bad....so etwas kannte sie nicht.
    Hinter dem kleinen Pilzhäuschen stand ein noch kleineres Toilettenpilzhäuschen und da hinter floß ein kleiner Bach,in dem man sich waschen konnte.

    Zensi richtete sich für den Tag her und ging wieder ins Pilzhäuschen,setzte sich zu Tinkinchen an den Tisch und frühstückte mit ihr.
    Es gab alles was das Herz begehrt: Waffeln mit Sirup,Rührei mit Speck,Honig,Brötchen und Crossaints,Tee,Kaffee und Kakao,Wurst und Käse,Milch und Frühstücksflocken.
    Als beide gegessen hatten und das Geschirr wieder in den Schränken stand,fragte Tinkinchen Zensi,ob diese ihr nicht helfen könnte.
    Sie musste den Garten noch umgraben und vom Unkraut befreien, damit ihre Kräuter besser wuchsen.
    Da die kleine Hexe so zuvorkommend war,konnte Zensi nicht nein sagen und half ihr natürlich.
    Fröhlich plauderten die Beiden während der Arbeit und diese verging dadurch wie im Flug und machte sogar Spass.
    Recht seltsame Pflanzen entdeckte Zensi dabei.Einige von ihnen bewegten sich auf den Beeten hin und her,als liefen sie darauf umher,so dass es sehr schwer war sie heraus zu ziehen.
    Andere leuchteten,oder blinkten,wieder andere wurden in Sekunden groß um dann wieder klein zu werden.
    Alles in allem,war es sehr wunderlich in dem kleinen Garten.
    An den Bäumen hingen komische Früchte,die sie noch nie gesehen hatte.
    Einige sahen aus wie seltsame Planeten und dufteten nach Cola,oder Fanta.
    Tinkinchen pflückte welche die aussahen wie kleine Lämpchen,sie leuchteten am Baum und glitzerten im Korb,nachdem Tinkinchen sie dort rein legte.
    Daraus mache ich einen Kuchen verkündete die kleine Hexe.

    Fortsetzung folgt

  6. #6

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    Als letztes musste noch der Rasen gemäht werden. Zensi übernahm diese Aufgabe,dazu bekam sie von Tinkinchen eine Sense.Der Rasen war dunkelgrün und sah aus wie ein Teppich,denn wenn man näher heran ging,konnte man kleine Muster darauf erkennen.Dort wo gemäht war,erschien der Rasen auf einmal in einem herrlichen Rot und schimmerte wunderschön.
    Zensi kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus,über dieses seltsame,wunderschöne Anwesen.
    Wie sie so da stand und verträumt den Garten betrachtete,rief Tinkinchen sie aus dem Haus zu sich,denn der Kuchen war fertig und Kaffee stand auf dem Tisch.
    Es duftete herrlich,Zensi setzte sich zu der kleinen Hexe an den Tisch und aß ein Stück von dem sehr köstlichen Kuchen.
    Dann sagte Zensi zu der kleinen Hexe:....ich muss jetzt leider gehen.Auch wenn es mir hier sehr gefällt,möchte ich doch wieder nach Hause finden.
    Tinkinchen war zwar ein wenig traurig,verstand aber Zensi´s Situation und sagte:.....lass dir noch ein wenig Wegzehrung einpacken.Vielleicht kannst du ja das ein oder andere noch gebrauchen.
    In ein Körbchen tat sie ein paar Stücke von dem Kuchen,ein paar fremd aussehende Früchte und verschiedene Kräuter.
    Eines von den Kräutern hatte Zensi schon als Tee von der kleinen Hexe zu trinken bekommen und war dadurch wahrhaftig geschrumpft,was Tinkinchen ihr nun erklärte.
    Ein anderes Kraut würde sie wieder größer machen,wenn sie einen Tee davon trank.
    Tinkinchen riet Zensi in Richtung des Zauberer´s zu gehen (den sie ja liebte),weil der bestimmt den Weg zu Grzmelda kannte und bat auch darum,dem Zauberer einen Brief von ihr zu geben.
    Diesen Gefallen wollte Zensi der kleinen Hexe gerne tun.
    Zensi umarmte zum Abschied die kleine Hexe und schritt an das kleine Gartentor.
    Doch wie wunderte sie sich,dass vor dem Garten der kleinen Hexe alles in eine hell rosa Decke eingehüllt zu sein schien.
    Sie fragte Tinkinchen,was das zu bedeuten hätte.Die kleine Hexe kicherte und verriet Zensi,dass da draussen nun Winter war,denn sie war den ganzen Sommer und Herbst bei ihr gewesen.
    Da Tinkinchen schon so lange alleine war,hatte sie auch nichts verraten wollen.
    Zensi sorgte sich ein wenig,hatte sie doch nur ihr Kleidchen und Sandalen an.
    Die kleine Hexe erklärte ihr aber, dass es zwar Winter war in dem kleinen Wald,aber keinesfalls kalt.


    Fortsetzung folgt
    Geändert von zensione (05.09.14 um 20:16 Uhr)

  7. #7

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    Nun trat Zensi vor das Gartentor und tatsache war es nicht kalt.Sie winkte der kleinen Hexe noch einmal zu und schritt dann tapfer in Richtung,des dritten Berges,hinter dem gelben See.
    Der rosa Zucker-Sand war nicht zu sehen,statt dessen ging Zensi auf etwas,dass sich wie Zuckerwatte anfühlte.Es glitzerte hübsch in der Sonne und man konnte sogar Zuckerwatteschneebälle daraus machen.
    Aber kalt war es nicht,das war schon sehr merkwürdig.
    Zensi dachte aber bald nicht mehr darüber nach,freute sich über den schönen Tag und wanderte weiter in die Waldmitte.
    Als sie eine ganze Weile gelaufen war,hörte mit einem Mal der Weg einfach so auf.
    Nicht dass man es vorher gesehen hätte,oder anstatt des Weges da nun ein Busch,oder Baum stand. Nein es war einfach dort nichts....auch kein Weg.So sehr Zensi auch schaute,es war nichts und blieb auch so.Kein Loch,kein Tümpel....einfach nichts.
    Also blieb Zensi nichts anderes übrig,als durch das Dickicht, tiefer in den Wald zu gehen.//
    Tief hingen die Äste,das Unterholz war sehr verwurzelt und immer wieder verfing sich etwas in Zensi´s Sandalen,so dass sie nur sehr langsam vorwärts kam.
    Dann war es als würde jemand,oder etwas nach ihr greifen.Sie drehte sich um und sah dann zu ihrer Erleichterung,dass sich ihr Kleid in einem Ast verfangen hatte.
    Sie bekam das Kleidchen aber nicht aus dem Gewirr heraus,ohne es kaputt zu machen.
    Aber sie war wieder frei.
    Ganz zerrissen war ihr Kleidchen nun und gar nicht mehr schick.
    Aber darum konnte sie sich nun nicht kümmern.Immer weiter kämpfte sich sich durch das Dickicht,dass keine Ende zu nehmen schien.
    Langsam wurde es dunkel und Zensi dachte,dass sie sich doch lieber einen Platz zum schlafen suchen sollte,bevor sie nichts mehr sehen konnte.
    Sie fand auch eine kleine Lichtung in der nähe eines kleinen Wasserlaufes.
    Hier richtete sie sich aus kleinen Polstern,die an Moos erinnerten,ein Lager.Dieses Moos war tief rot und duftete ein wenig nach Honig.
    Hier liess es sich bestimmt sehr gut drauf schlafen.
    Zensi aß noch ein kleines Stück von dem Kuchen,den die kleine Hexe ihr eingepackt hatte und legte sich dann schlafen.
    Zuerst konnte sie nicht einschlafen,denn sie bekam wieder Angst wegen der Kreaturen.
    Doch dann fielen ihr Tinkinchens Worte wieder ein,dass diese ja des Nachts nicht an die Oberfläche kamen.
    Sie dachte noch eine Weile über die letzte Zeit und die kleine Hexe nach,die sie sehr ins Herz geschlossen hatte.Es war eine schöne Zeit bei ihr und wenn sie könnte,würde sie diese später gerne noch einmal besuchen.
    Dann schlief Zensi ein und begann zu träumen.
    Wieder träumte sie von sich als kleine Fee im Wolkenschloss.
    Die kleine Fee lag im Wolkenbettchen auf einem Wolkenkissen,zugedeckt mit einer Wolkendecke.
    Die Sonne kitzelte sie an der Nase und dadurch erwachte die kleine Fee.Sie räkelte sich,pustete die Wolkendecke zu Seite und stand auf.
    Nachdem sie sich frisch gemacht hatte,zog sie ihr rosa Wolkenkleidchen an und wanderte durch das große Wolkenschloss.Überall war es sehr,sehr leise.Nicht einmal ihre Schritte waren zu hören,denn sie lief ja auf Wölkchen umher.
    Sie tanzte durch alle Räume,bis sie an eine kleine Tür kam,die nicht aufgehen wollte.
    Die Fee wunderte sich,denn ausser dieser Tür war nichts in dem Wolkenschloss zu gesperrt.
    Sie sah sich um und entdeckte oben an dem Wölkchenkronleuchter einen kleinen Schlüssel .
    Doch sie war viel zu klein um an den Schlüssel zu gelangen.
    Was soll ich nur tun,um an den Schlüssel zu kommen,grübelte die kleine Fee.
    Sie lief im Zimmer hin und her und überlegte und überlegte.
    Als sie wiederholt am Fenster vorbei lief,kam ihr eine Idee.
    Sie ging hinaus in den Wolkenschlosshof und raffte so viele Wölkchen zusammen,wie sie mit ihren Armen fassen konnte und brachte diese dann in den Raum mit der verschlossenen Tür.
    Sie lief wieder hinaus um noch mehr Wölkchen zu holen.Wieder und wieder lief sie hin und her,bis sie befand,dass sie nun genug Wölkchen hatte.
    Nun begann sie die Wölkchen aufzutürmen,bis ihre Arme nicht mehr reichten.Da nahm sie den großen schweren Stuhl aus der Ecke des Raumes,schob ihn an den Wölkchenhaufen und türmte weiter Wölkchen oben drauf.Das machte sie so lange,bis sie wieder mit ihren Armen nicht heran reichte.
    Als sie sich abermals umsah,war aber nichts da,was sie noch zum drauf klettern benutzen konnte.
    Sie setzte sich in den Stuhl und grübelte,was nun zu tun sei.
    Auf einmal fiel es ihr ein,Wölkchen sind doch so leicht,warum kam sie denn nicht sofort auf diese Idee.
    Sie nahm ein Wölkchen in die Hand und pustete dieses vorsichtig auf den schon beachtlich hohen Wölkchenturm.Sie musste nämlich aufpassen,dass sie nicht zu doll pustete,sonst würde der Turm ja auseinander wehen.So pustete sie noch eine ganze Menge Wölkchen,bis der Turm an den Wölkchenkronleuchter heran reichte.
    Mutig kletterte sie auf den Wölkchenturm zum Wölkchenkronleuchter und pflückte den Schlüssel ab.Herunter ging es nun viel leichter,denn sie hüpfte fröhlich Wölkchen um Wölkchen nach unten.
    Huiii das machte Spass.
    Unten angekommen lief sie zur Tür und steckte den kleinen Schlüssel ins Schloss,der sich auch drehen ließ.Sie drückte die Klinke herunter und öffnete vorsichtig die Tür einen Spalt.

    Fortsetzung folgt

  8. #8

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    Fortsetzung


    Es war gemütlich warm in dem Zimmer und ein Duft von Himbeer-Vanille-Zuckerwatte stieg ihr in die Nase.
    An einem der beiden Fenster,die sehr hoch und wunderschön waren,saß an einem Spinnrad ein kleines niedliches Wesen,das so zart war,dass man meinen konnte,es wäre durchsichtig.
    Dieses Wesen,spann auf dem Spinnrad Tatsache Zuckerwatte-Wollfäden.
    In der gegenüberliegenden Ecke waren Berge von fertigen Spulen in den schönsten Farben aufgetürmt.
    Die kleine Fee trat zu dem Wesen und sah ihm bewundernd zu.
    Das zarte Wesen schien die kleine Fee überhaupt nicht zu bemerken,denn sie Spann unentwegt weiter und summte dazu eine leise fröhliche Melodie.Die kleine Fee wunderte sich,wie flink dieses Wesen war,als dieses hoch sah und direkt in die himmelblauen Augen der kleinen Fee schaute.
    Jetzt unterbrach es seine Arbeit,lächelte die kleine Fee an und fragte mit der lieblichsten Stimme,die die Fee je gehört hatte,wo sie denn her käme und was sie hier macht?
    Die Fee antwortete,dass sie schon einige Zeit in dem Wolkenschlößchen unterwegs war und sich hier umschaute,weil es hier so schön und auch wunderlich war.
    Das Wesen fing wieder an zu Spinnen und fragte weiter,wie lange die kleine Fee denn noch bleiben wolle.Doch die kleine Fee konnte diese Frage nicht beantworten.
    Nun wollte die kleine Fee aber wissen,wen sie denn vor sich hatte.
    Das Wesen sagte es heiße Cheperia und lebe schon viele Jahre hier im Wolkenschlößchen.
    Warum spinnst du so viel?fragte die kleine Fee Cheperia.
    Als Cheperia gerade anhub zu Antworten,erwachte Zensi aus ihrem Traum.
    Sie blinzelte in die Morgensonne und fand es schade,dass sie nun nicht wusste,wie die Antwort von Ceperia in ihrem Traum war.
    Zensi erhob sich von dem immer noch wohlduftenden Moos und ging hinunter zu dem kleinen Wasserlauf um sich frisch zu machen.
    Als sie am Wasser hockte,entdeckte sie neben sich einen Strauch an dem Früchte hingen,die sie nicht kannte.
    Sie pflückte ein paar Beeren,denn mehr als eine Hand voll konnte sie nicht tragen,weil ihr Kleidchen ja zerissen war.Auf dem kurzen Weg zu ihrem Lager probierte sie von den Beeren.
    Die schmeckten gar köstlich,blumig und ein wenig nach Erdbeere.Sie nannte die Beeren Erdbeermäulchen,denn ein wenig sah es aus,als hätten die Früchte ein kleines Gesicht.
    Davon muss ich mehr haben,dachte Zensi,leerte Das Körbchen,welches Tinkinchen ihr mitgegeben hatte und ging wieder hinunter zum Wasserlauf,an den Strauch und pflückte noch weitere Beeren.
    Das ist eine gute Wegzehrung,sagte sich Zensi,denn sie wusste ja nicht wie lange sie noch unterwegs sein würde.
    Dann aß sie noch ein kleines frühstück,vo den Dingen die ihr die kleine Hexe eingepackt hatte,verstaute dann alles in den Korb und machte sich weiter auf den Weg durch das Dickicht.
    Wenn sie doch nur wüsste,wie weit es noch zum gelben See war.Sie lief und lief und merkte dass sie schon seit einer Weile nichts mehr hörte.
    Nicht dass sie nun taub war,denn ihre eigenen Schritte hörte sie schon noch.Doch rings um sie herum war rein gar nichts zu hören.Kein Vogelgesang,kein Wind der durch die Blätter rauschte.
    Es war einfach nur still.Auch war es merklich dunkler geworden,als vorher,doch wenn Zensi zum Himmel schaute,sah sie durch die Blätter den strahlend blauen Himmel.
    Sie sah aber auch,dass alle Blätter der Bäume nicht grün,sondern allesamt grau waren.
    Die Baumstämme waren samtschwarz und auch das Gras unter ihr war grau,wie auch alle anderen Pflanzen rings um sie herum.
    Dies liess die Gegend nun auch so dunkel erscheinen.
    So etwas hatte Zensi noch nie gesehen.Als sie sich eine Graue Blume mit schwarzem Stiel pflückte und daran roch musste sie mit erstaunen feststellen,dass diese nach Käsekuchen roch.
    Sehr seltsam ,murmelte Zensi und pflückte ein kleines Sträußchen und legte dieses in ihr Körbchen.
    Nun fiel ihr auch auf,dass alle Pflanzen und Bäume,sogar die Gräser bei näherem Betrachten exakt gleich aussahen.
    Es sah so aus als hätte man die Gegend kopiert und kopert und kopiert.
    Jetzt bekam Zensi doch ein wenig Angst.Was wenn sie in einer fremden, perfekt angeordneten Welt gefangen war,aus der sie nun nicht mehr heraus kam?
    Panik kroch in ihr hoch,denn sie wusste nicht mehr wohin sie sich drehen sollte,um weiter zu kommen,denn wohin sie auch sah,sah sie immer das selbe.


    Fortsetzung folgt

  9. #9

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    Fortsetzung

    Zensi kniff sich selber in den Arm um zu prüfen,ob sie träumte.Doch da es schmerzte,schien sie wohl nicht zu träumen.
    Sie setzte sich in das graue Gras und überlegte,was sie nun tun könnte.
    Unbewusst griff sie dabei in ihr Körbchen mit der Wegzehrung und aß ein paar Erdbeermäulchen.
    Ganz in Gedanken versunken,bemerkte sie erst gar nicht,was nun um sie herum geschah.
    Nach einer ganzen Weile,sah Zensi hoch und da war es,als wäre alles ganz einfach.
    Sie schien nun den Weg zu kennen,obwohl es immer noch keinen Weg gab und es alles immer noch grau in grau und schwarz war.
    Sie packte ihre Sachen zusammen und schritt mutig weiter in die Richtung,die ihr nun richtig schien.
    Lange ging sie durch den grauen Wald,ohne zu wissen,ob sie überhaupt vorwärts kam.
    Hatte sie diese Blume nicht vorhin schon gesehen und den Pilz,der direkt daneben stand?
    Es war zum verrückt werden.Doch unbeirrt ging Zensi weiter und weiter.
    Was sollte sie auch machen?
    Sie konnte ja nicht einfach so da bleiben.
    Zensi wusste nicht einmal,ob es noch Tag,oder schon Abend war,denn nun war auch das Laub der Bäume so dicht,dass sie den Himmel nicht sehen konnte.Trotzdem war es aber auch nicht richtig dunkel,es war eben nur anders.
    Wie lange Zensi ging,wusste sie nicht mehr,doch nach einer schier unendlichen Zeit,sah das Gras unter ihr irgendwie weniger grau aus.
    Auch die Bäume und Blumen hatten ihr Aussehen geändert.Doch von einer Farbe konnte man eben auch noch nicht reden.
    Es war und blieb äußerst seltsam.
    Immer noch war kein Ton an Zensis Ohr gedrungen.
    Ob sie jemals wieder etwas zu hören bekam,ausser ihren eigenen Atem und ihre Schritte?
    Dieser Gedanke beängstigte die kleine Zensi,die doch so gerne Musik mochte und das Zwitschern der Vögel,das Geschnatter von Freunden und das Rauschen,des Windes.
    Ob sie es je wieder hören konnte?
    Sie ging aber mutig weiter,als plötzlich etwas vor ihr umher sprang.Zuerst hatte sie es gar nicht bemerkt,denn auch dieses Ding war grau.
    War es etwa eine kleine Maus die da im grauen Gras umher flitze?
    Zensi bückte sich um dieses Etwas genauer zu betrachten.
    Das Fell dieses Wesens sah aus wie kleine Federn,oder waren es kleine Stacheln?So richtig erkennen konnte man es nicht.
    Sie streckte die Hand danach aus um es zu berühren,doch das kleine Ding wich zurück und guckte ganz erschrocken aus kleinen schwarzen Augen.
    Zensi griff vorsichtig in den Korb und holte ein Erdbeermäulchen heraus,welches zu ihrer Verwunderung auch ganz grau war und hielt es dem Ding hin.
    Dieses wurde nun doch neugierig und kam ganz langsam und vorsichtig auf Zensi´s Hand zu und schnupperte an der kleinen Beere.
    Auf einmal schnellte eine kleine graue,raue Zunge aus dem Ding und verschlang die Beere mit einem Haps.
    Das kleine Ding fing an ganz leise zu knurren.Aber es hörte sich keinesfalls böse an,sondern eher zufrieden.

    Fortsetzung folgt

  10. #10

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    Fortsetzung

    Zensi betrachtete das kleine Ding eingehend und sah nun dass es einem winzigen Pferdchen ähnlich sah,aber es hatte nur drei Beine.Hinten zwei und vorne ein breiteres.Ganz unten hatte es keine Hufe,wie es sonst Pferde haben sondern sie sahen Menschenfüßen ähnlich,allerdings mit nur 3 Zehen.Das kleine Ding tappelte auf seinen drei Beinchen hin und her und knurrte weiter zufrieden.
    Das Köpfchen war klein,zierlich und man hatte fast den Eindruck,man hätte ein Kätzlein vor sich,nur die Ohren waren anders.Sie hingen lang und schlapp herunter und mitten auf dem Kopf hatte das kleine Ding ein kleines Horn,welches nach vorne gebogen war und fast die Nase berührte.
    Noch einmal versuchte Zensi dieses Tierchen anzufassen und diesmal liess es sich auch berühren.
    Vorsichtig streichelte Zensi dem Tierchen den Rücken.Sein Fell war so unglaublich weich,dass sie nie wieder aufhören wollte es zu streicheln.
    Zensi bedeutete dem Tierchern,sie zu begleiten und als wenn das kleine Ding sie verstanden hätte,trottete es neben ihr her.
    Nun war Zensi die Gegend auch nicht mehr so düster.
    So schritten sie eine ganze Weile nebeneinander her.War es lang oder kurz?Man konnte es nicht sagen,denn immer noch war alles grau in grau und sah immer noch so aus,als würde man gar nicht vorwärts kommen,denn die Gegend veränderte sich nicht.
    Ab und zu sah das kleine Tierchen zu Zensi hoch und lief aber brav neben ihr.
    Da sie nun aber schon sehr lange unterwegs waren,dachte Zensi,dass es nun Zeit für eine Pause wäre,denn ihr taten die Füße weh.
    Sie breitete ihre kleine Decke aus,die nun,wie sollte es auch anders sein,auch grau war und setzte sich darauf.Das kleine Ding setze sich neben Zensi und schaute sie an.
    Darauf nahm Zensi ein Stück Kuchen aus ihrem Korb,den Tinkinchen gebacken hatte und teilte ihn mit dem Tierchen.Der Kuchen duftete,als käme er gerade aus dem Ofen.
    Ihr fiel auf dass der Korb überhaupt nicht leerer wurde.Es war immer noch exakt genauso viel darin,wie beim Beginn ihrer Wanderung.
    Mit großem Appetit aßen die Zwei und streckten sich dann auf der Decke aus.
    Zensi sah zu wie das Tierchen sich einrollte wie eine Katze und die Augen zumachte.
    Sie selbst sah hinauf in die grauen Bäume um eventuell doch ein Stück vom Himmel zu sehen,doch das gelang ihr einfach nicht.
    Langsam schlummerte sie ein und fing wieder an zu Träumen.

    Fortsetzung folgt
    Geändert von zensione (25.02.15 um 21:27 Uhr)

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